Wer nicht immer nur seine Zeit vor dem Bildschirm verbringen möchte, für den habe ich noch ein paar leckere Buchtipps im Angebot:
Ein Buch von 1897. So alt? Ja, so alt. Aber ein Klassiker schlechthin und für Vampirfreaks sowieso ein Muss! Die Geschichte um den transsilvanischen Grafen wird nur in Form von Tagebucheinträgen, Briefen und niedergeschriebenen Tonbandaufnahmen der Protagonisten vorangetrieben. Was erst langweilig klingt, entwickelt während des Lesens ein wunderbares Eigenleben, da sich die einzelnen Fragmente der Story im Kopf zusammensetzen. Kein Splatter, sondern Gruseln mit Niveau und einer guten Portion Erotik. Der Film dazu ist übrigens auch zu empfehlen, auch wenn er natürlich niemals an dieses Meisterwerk herankommt.
Jo mei. Das muss hier aber auch rein. Nicht erschrecken, nicht alles was böse klingt ist es auch. Im Gegenteil. Dieses Buch propagiert überraschenderweise positives Denken, eigenständiges Handeln und Verantwortungsbewusstsein, wie man es von einem „ach so bösen“ Satanisten nie erwartet hätte. Einfach mal ohne Vorurteile lesen, danach über die Klischees lachen. Punkt.
„Das Manifest der Anti-Werbung“ lautet der Untertitel. Der Name ist Programm. Kalle Lasn stellt in seinem Buch unsere verdammte Kommerzgesellschaft und ihre Folgen auf Menschen und Umwelt an den Pranger. Er zeigt auf, in welcher Situation sich die Gesellschaft zurzeit befindet, was man dagegen tun kann und wie das Leben sich verändern würde, wenn jeder auch nur einen Hauch von Widerstand gegen die geldgeile Industrie zeigen würde. Lesen, denken, handeln. Gut, für den Anfang reicht lesen und verstehen.
Weitere Buchtipps folgen irgendwann.
Rock on! Anarchox